Welche Typen von Fachwerkhäusern sind verfügbar?
In der Bauausführung mit Fachwerk sind viele verschiedene Gebäude anzutreffen. Wohngebäude mit Ladenlokalen, resaturants, Scheunen, Einfamilienhäuser, Bauernhöfe oder öffentliche historische Bauten. Große und mehrgeschossige Neubauten werden aus Kostengründen nur noch selten in dieser bauweise errichtet. Betsens geeignet ist die Fachwerkbauweise für Einfamilienhäuser und Gastronomiebetriebe in ländlicher Umgebung. Der Aufwand zur Erstellung des Holzgerüstes ist erheblich und wird von fachfirmen unterstützt. Einige Hersteller bieten frei planbare Grundrissvarianten oder fest vorgegebene Musterbauten an. Die Bauherren können auf die gestaltung des fachwerks und der Infrastruktur des Hauses bei der Bemusterung großen Einfluss nehmen. Eigenleistungen am Holzständerwerk des Fachwerkes selbst sind nur fachleuten vorbehalten, da fehler zu beeinträchtigungen in der Statik führen können. Die Verbindung der Holzteile bedarf spezieller Fachkenntnisse und handwerklicher Fähigkeiten.
Die ideale Holzart finden
Die traditionelle Holzart für den Fachwerksbau ist Eiche. Sie ist heutzutage sehr teuer und daher wird auf andere Holzarten mit geeigneten Eigenschaften ausgewichen. Architekten empfehlen als Alternative häufig Lärche und Douglasie. Letztere stammt ursprünglich aus Amerika und stellt dort die Standardholzart für den hausbau mit Holz dar. Eine gute aber keinswegs billige Alternative sind Leimbinder. Sie müssen mit wasserfesten Klebern verarbeitet sein und könne aus verschiedenen anderen Holzarten gefertigt sein. Durch die aufwändige Verarbeitung sind sie im Preis nicht wesentlich attraktiver. Leimholz bietet vor allem für die Erstellung modern gestalteter Fachwerkbauten mit sichtbarem Fachwerk eine reizvolle Optik.
Wie und mit welchem Material kann die Wandausfachung erfolgen?
Das Ausfüllen der Fächer wurde traditionell mit einem gemisch aus Stroh und Lehm bewerkstelligt. Die Bauweise erlebt im Kombination mit modernen Werkstoffen zur Wärmedämmung seit einigen Jahren eine Rennaissance. Lehmbauten haben einen hervorragenden Feuchtigkeitshaushalt und bieten eine sehr angenehmes Raumklima. Üblich sind in Norddeutschlland Ausfachungen mit Mauerwerk und Klinkern, während in Süddeutschland häufig verputzte Ausfachungen mit Kalkanstrichen anzutreffen sind. Moderne Fachwerke enthalten Mauerwerk oder Füllungen mit stark isolierenden Stoffen und führen trotz der traditionellen Bauweise zu hervorragenden Dämmwerten des Wandaufbaus. Der Schallschutz gegen Außengeräusche ist nicht unwesentlich vom gewählten Material in den Ausfachungen abhängig. Je leichter das verwendete Material ist, desto geringer ist die spätere Schallabsorption einzuschätzen. Für Eigenleistungen der Bauherren sind diese Arbeiten gut geeignet, sollten jedoch unter Anleitung von Fachleuten vorgenommen werden.
Welche Probleme es beim Innenausbau gibt
Holzkonstruktionen arbeiten im Bereich von Millimetren un dkönnen auf Fliesenwänden oder Putzen zu Rissbildung führen. In Badezimmern oder bei glatten innenwänden ist daher auf vorgehängten Wänden zu arbeiten oder für genügend dehnungsfugen zu sorgen. Die Wandmontage von schweren Regalen oder Künchenschränken kann unter Umständen nur in das Holzstäderwerk verschraubt oder in vorpeplante eingebaute Träger erfolgen. Eine Montag im Füllmaterial der Asfachung kann problemtaisch sein. Die Schalldämmung von Geschossdecken gegen Tritschall ist nur mit höherem Aufwand erreichbar. Estrichböden in Fachwerkhäusern sind aus statischen Gründen recht selten. Der Aufwand einer wirksamen Tristtschalldämmung in Holzdecken ist hoch aber lohnenswert. Wasserrohre und Elektroleitungen können wie üblich verlegt werden. Bei starren Verbindungen ist auf Dehnungsmöglichkeiten der Bausubstanz zu achten. Für die beheizung bieten sich alle gängigen Heizungsysteme an. Traditionell eignen sich Kachelöfen mit Luftschächten oder Kombination mit wasserkreisläufen. Die nachträgliche Wärmedämmung alter fachwerkbauten ist sehr aufwändig und kompliziert. Interessenten von alten Fachwerkhäusern sollten das vor einer kaufentscheidung berücksichtigen. Moderne Fachwerkhäuser erfüllen problemlos die gültigen Normen und sind auch als Niedrigenergiehäuser zu erhalten.
Welche Eigenschaften bieten Fachwerkhäuser?
Grundsätzlich können in Fachwerkhäusern alle technischen Einbauten wie bei anderen Gebäuden vorgenommen werden. Offene Kamine und die Schornsteine sind mit ausreichendem Abstand oder wirksamer Isolierung gegen entstehnde Wärme zu konstruieren. Saunaanlagen oder geflieste Böden sind problemlos möglich. Für die Innenegestaltung bieten sich sichtbare dekorative Balkekonstruktionen an Zimmerdecken oder Wänden geradezu an. Fachwerkhäuser können mittlerweile in vorgefertigter Bauweise in kurzer Zeit erstellt werden und werden mit allen erforderlichen Archotekten- und behördenleistungen von ungefähr 20 Anbiteren in Deutschland produziert. Das Wohngefühl in Fachwerkhäusern gilt als angenehmes Ambiente mit Bezug zur Natur. Bevorzugt werden die Häuser oft von Kunden mit erhöhtem Umweltbewusstsein und Interesse an traditionellem Handwerk und moderner Technik. Gebaut werden sie häufig in ländlicher Umgebung und selten in städtischem Umfeld.
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